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Alles über das Zuchtgeschehen



HOBBYZUCHT - FAMILIENZUCHT


Hobbyzucht, bzw. Familienaufzucht, ist häufig das Schlagwort, unter dem im Internet oder in Zeitungsinseraten Welpen, auch Hovawart-Welpen, angeboten werden. Interessenten sollen sich darunter eine besonders liebevolle und familienfreundliche Aufzucht vorstellen. Gleichzeitig wird damit suggeriert, dass diese Form der Zucht in einem Verein nicht möglich sei und einen familien- oder kinderfreundlichen Welpen könne man nur bei einem Hobbyzüchter ohne Verbandsbindung finden.

Das ist so aber nicht richtig. Hobbyzucht bzw., Familienzucht ist auch - oder noch viel besser - in einem großen VDH-Zuchtverein möglich. Im Rassezuchtverein für Hovawart-Hunde z.B. ist dies nicht nur erwünscht, sondern sogar Voraussetzung für die Zucht!

Züchter in unserem Verein haben selten mehr als eine Hündin in der Zucht. Die Hündinnen leben in den Familien, und die Welpen wachsen in einem familiären Umfeld mit vielen Erfahrungen und mit Kontakten zu Menschen auf.

Zwischen den Würfen haben die Hündinnen mindestens 9 Monate Pause, um sich wieder zu regenerieren.

Bevor mit einer Hündin überhaupt gezüchtet werden darf, muss sie mindestens zwei Verhaltensüberprüfungen und drei Kontrollen ihres Erscheinungsbildes bestehen.

Es darf nur mit völlig gesunden Hovawart-Hunden gezüchtet werden. Deshalb müssen alle Zuchthunde frei von Hüftgelenksdysplasie (Fehlbildung der Hüfte) sein und dies durch eine Röntgenaufnahme, die von einem unabhängigen Gutachter ausgewertet wird, nachweisen.

Vor der ersten Zuchtverwendung ist auch eine Augenuntersuchung Pflicht. Nur ein Hovawart, der frei von einer erblich bedingten Augenkrankheit ist, darf in die Zucht.

Viele Zuchthündinnen und Deckrüden haben zusätzlich an einer freiwilligen Untersuchung auf erblich bedingte Herzkrankheiten teilgenommen.

Unsere Züchter müssen viel leisten, bevor sie mit ihrem Hovawart züchten dürfen. Sie müssen z.B. an einer zweitägigen Züchterschulung teilnehmen und sich darüber informieren, wie die Welpen nach modernen Erkenntnissen aufgezogen und geprägt werden.

Die Wurfstätte, der Ort an dem die Hündin ihre Welpen aufziehen soll, wird vor dem Deckakt von einem Zuchtwart überprüft, damit die Aufzucht optimal gestaltet werden kann.

Die Auswahl der Deckrüden trifft der Züchter nach intensiver Beratung durch den Zuchtwart.

Geschulte Zuchtwarte kontrollieren alle Welpen in regelmäßigen Abständen. Bei der letzen Kontrolle in der achten Lebenswoche wird jeder Welpe auf einem „Wurfabnahme-Protokoll“ genau beschrieben und eventuelle Fehler festgehalten. Der Welpenkäufer bekommt bei der Übergabe des Welpen auch das „Wurfabnahme-Protokoll“ und kann deshalb sicher sein, dass ihm kein Fehler verschwiegen wurde.

Sie sehen also, unsere Züchter nehmen viel auf sich, um gesunde und verhaltenssichere Welpen zu züchten. Dies alles geht nur in einem Verein, der die Bemühungen der Züchter unterstützt, Richtlinien für die Zucht vorgibt und deren Einhaltung auch überprüft.

Auch wenn sie keinen Wert auf eine Ahnentafel legen und einen Welpen auch nicht kaufen, um mit ihm zu züchten, finden sie außerhalb eines VDH-Vereines keinen „Züchter“, der nach den gleichen Qualitätsmerkmalen züchtet und kontrolliert wird, wie ein Züchter aus einem VDH-Zuchtverein!



Für weitere Informationen rund um die Zucht wenden Sie sich bitte an unsere Zuchtwartin


oder die stellvertretende Zuchtwartin




Zuletzt aktualisiert am Sonntag, 10. April 2011 um 16:13 Uhr